Weihnachten mal anders

Jahresende 2010: Wir haben Weihnachten gut überstanden. Es gab keine Katastrophen, ich habe für das Weihnachtsessen tatsächlich alles im Haus gehabt und beim Familientreffen gab es keinen einzigen Axtmord.
Allerdings haben wir einer Kinderseele mit unserem Geschenk wohl einen Knacks für’s Leben beschert: Das Geschenk für dieses Kind war einen Nanometer kleiner als das von seinem Bruder. Daraufhin fing das Blag an zu plärren, es will das Geschenk (ein L*goauto) nicht und war den ganzen Abend nicht zu ertragen. Irgendwann hat es mir dann gereicht. Ich habe das Geschenk wieder eingepackt und damit gedroht, es einem anderen Kind zu geben, das sich auf jeden Fall darüber freuen wird. Außerdem gäbe es Kinder, die gar keine Geschenke bekommen und es soll doch froh sein, überhaupt welche zu bekommen. Da wurden die Augen groß und das Auto war plötzlich ganz toll.
Wie ich diese verwöhnten Bälger hasse. Die haben die Kinderzimmer so mit Spielzeug voll, dass man einen ganzen Kindergarten damit bestücken kann und kriegen einen Heulkrampf, weil das geschenkte Auto einen Zentimeter kleiner ist, als das seines Bruders. (Ich weiß, das liegt an den Eltern, nicht an den Kindern. Trotzdem finde ich es zum Kotzen.)

Heiligabend haben wir etwas untraditionell verbracht. Männe saß bis abends vor’m Rechner und ich habe mir eine zweistündige Dröhnung mit Weihnachtsliedern aus dem Radio gegeben. Zum Essen (Lasagne) haben wir einen Zombiefilm gesehen (wir haben Tränen gelacht), danach beschert und dann den ersten Teil der Millenniums-Trilogie gesehen. Um 23.30 Uhr sind wir dann totmüde aber glücklich ins Bett gefallen. Auch ohne große Geschenke war es ein sehr besinnliches Fest. So machen wir es nächstes Jahr wieder.

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Über AnGarasu

Ich (E30) bin gelernte Pixelschubse für Printmedien und gleichzeitig Bastelqueen. Beides unter einen Hut zu bringen fällt mir manchmal schwer, da mich die ganzen freilaufenden Irren in meinem Leben echt wahnsinnig machen. Als Selbsttherapie schreibe ich deswegen die skurrilsten Geschichten in "Devil Inside" und do-it-yourselfe ziemlich grobmotorisch zum emotionalen Ausgleich in der "Bastelhölle". Das nenne ich Multi-Tasking – live und in Farbe … Zeige alle Beiträge von AnGarasu

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