Culinarische Geheimtechniken

Heute klären wir eine der größten Fragen des Universums (Die Antwort darauf habe ich nur der Hilfe unseres heutigen Westwindes und der freiwilligen Probantin Yuki (Maine Coon, red-tabby) zu verdanken.), die da lautet:

Wie verwandele ich meine Katze innerhalb von zwei Sekunden in tausend fein gehackte Fleischwürfel?

Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, nehme man folgendes:

  • 1 Aluminium-Schiebetür mit Fliegengittereinsätzen oben und unten (ca. 2 x 1 m)
  • 1 Eimer mit Putzwasser (10 l, bestehend aus H2O, natürlicher Seife, Essig)
  • 1 Putzlappen (quadratisch, Farbe grün)
  • 1 Katze (ca. 4,5 kg, Rasse nach Wahl)

Die Vorbereitung ist dabei das A und O:

  • Man gehe auf die Terrasse, hebe die Schiebetür aus der Schiene, stelle sie beiseite und beginne mit Lappen und Putzwasser die Scheiben der Terrassentür in schweißtreibender Arbeit inmitten der Mittagssonne zu säubern.
  • Nach getaner Arbeit ziehe man erfolgreich neue Fliegengaze in den unteren Teil der Alutür und lehne sie, weil man jene auch nach dem sechsten verfickten Versuch nicht wieder in die Schiene bekommt, direkt vor die geöffnete Terrassentür, damit keine Fliegen in das Wohnzimmer eindringen können, während man sich herzhaft fluchend für fünf Minuten in die Sonne setzt und etwas trinkt.
  • Man beobachte dabei die neugierige Katze, welche sich aus den Untiefen des 30 qm Gartens heranschleicht und sich direkt davor platziert, um sich ausgiebig zu putzen.
  • Nun füge man eine kräftige und völlig unerwartete Winbö aus Westen hinzu, die die leichte Tür ins Schwanken bringt und schließlich umfallen lässt, bevor man sich das Folgende auch nur ansatzweise ausmalen kann.
  • Dabei achte man genau darauf, dass die Katze nicht schnell genug Grip unter die Pfoten bekommt und die Tür in Höhe der Fliegengaze auf deren Döz und Körper knallt.

Et voilà, schon hat man tausend kleine Katzenfleischstücke im gleichmäßigen Format von 2 x 2 mm. (Das Knuspern, hervorgerufen durch die kleinen Knochensplitter, lässt sich am besten in H. Lector-Manier erklären: Es sind natürlich nur kleine Krokantstückchen.)

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Über AnGarasu

Ich (E30) bin gelernte Pixelschubse für Printmedien und gleichzeitig Bastelqueen. Beides unter einen Hut zu bringen fällt mir manchmal schwer, da mich die ganzen freilaufenden Irren in meinem Leben echt wahnsinnig machen. Als Selbsttherapie schreibe ich deswegen die skurrilsten Geschichten in "Devil Inside" und do-it-yourselfe ziemlich grobmotorisch zum emotionalen Ausgleich in der "Bastelhölle". Das nenne ich Multi-Tasking – live und in Farbe … Zeige alle Beiträge von AnGarasu

3 responses to “Culinarische Geheimtechniken

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