Grobmotoriker an die Macht!

Denn dann könnte ich noch heute die Weltherrschaft an mich reißen (Tut mir Leid, Brain. Da musst Du wohl weiter mit Pinky spielen.), denn niemand fegt so gekonnt ein Windlicht vom Tisch, wie ich es kann.

Man stelle sich den Versuchsaufbau so vor:
Zwischen iBook und Musikanlage befinden sich ein Couchtisch mit Glas-Windlicht, ein massives Trinkglas von IKKE und drei Meter Distanz, die überbrückt werden will.

Wollen tat ich dies:
Zum reinen Amusement hatte ich vor, eine meiner iTunes-Playlists (gemeinte heißt übrigens „Nix für Männe“) über die Hammer-Sound-Anlage meines Nicht-Angetrauten in ohrenbetäubender Lautstärke ballern zu lassen den Ohrenschmalz verflüssigen zu lassen den Nachbarn in den Wahnsinn treiben zu lassen zu genießen und verband deswegen meinen Schlepptop über ein entsprechendes Kabel mit dem Verstärker.
Dieses verlief von meinem auf dem Tisch stehenden, über Alles geliebten Äpfelchen quer darüber und schlängelte sich am (den Göttern sei Dank leeren!) Trinkglas vorbei, um dann über dem Boden bis zur Anlage zu führen. Nach dem erfolgreichen Einstöpseln am Laptop trete ich einen Schritt zurück, verheddere mich mit meinem zierlichen Elfenfüßchen eines Elefanten im Kabel und ziehe dieses ruckartig nach hinten. Dabei wirft es absolut unerwartet das Glas um, welches wiederum den Gesetzen der Physik folgend, gegen das Windlich prallt, es wie eine wunderschöne Seifenblase in einer zarten Sommerbrise am Morgen zerplatzen lässt und den gesamten, mit tausenden glitzernden Glassplittern gespickten gelben Dekokies über Tisch, Teppich und Laminat in einer Fläche von vier Quadratmetern verteilt.

Mein undamenhaft gebrülltes, aber aus tiefstem Herzensgrunde kommendes „FUCK!“ durchdrang die gesamte Wohnung, überwand ohne Probleme eine geschlossene Tür und hat draußen ein älteres Ehepaar zusammen zucken und schnell davon trippeln lassen – zusammen mit dem Spruch „Also, diese Jugend von heute …“ auf den Lippen.

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Über AnGarasu

Ich (E30) bin gelernte Pixelschubse für Printmedien und gleichzeitig Bastelqueen. Beides unter einen Hut zu bringen fällt mir manchmal schwer, da mich die ganzen freilaufenden Irren in meinem Leben echt wahnsinnig machen. Als Selbsttherapie schreibe ich deswegen die skurrilsten Geschichten in "Devil Inside" und do-it-yourselfe ziemlich grobmotorisch zum emotionalen Ausgleich in der "Bastelhölle". Das nenne ich Multi-Tasking – live und in Farbe … Zeige alle Beiträge von AnGarasu

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