Endspurt

Sooo, es ist vollbracht – Weihnachten liegt hinter uns. Puuuh!

Ich hatte erst ein wenig Sorge, dass es mich pünktlich zu Heiligabend umreißt, aber ich hatte Glück. Die obligatorische Endjahres-Krankheit hat mich erst gestern erwischt. Denn ich wachte um 10.15 Uhr ganz früh morgens mit einem dicken Kloß im Hals auf und entwickelte im Laufe das Tages dermaßen Fieber, dass weder 3 Parazettamoll noch mein Mirgräne-Medikament dagegen halfen. Die einhergehenden Kopfschmerzen wurden zwar erfolgreich niedergerungen, aber das Fieber lachte sich nur einen Ast ab. Und so lag ich den ganzen Tag fiebernd zusammen mit Inspector Lynley auf dem Sofa und löste einen Fall, der am Ende gar kein Mord, sondern nur ein „Unfall wegen doof“ war. Nunja.
Männe hat mir übrigens heldenhaft zur Seite gestanden und mir immer wieder die Wärmflasche heiß gemacht. Das kann er wenigstens.

Heute morgen wachte ich dann fieberfrei aber mit immer noch dickem Hals und sehr schlappen Gliedern auf, als mein Bruder mich zu nachtschlafender Zeit – ich glaube es war erst (!) 10.45 Uhr – aus dem Bett telefonklingelte. Leider, leider traf ich erst beim letzten Läuten am Telefon ein und verpasste ihn. Erschöpft ob der Rennerei durch die ganze Wohnung, die mich mindesten eine Minute gekostet hat (Mir fällt gerade erst auf, wie lange er es hat tatsächlich klingeln lassen … Erstaunlich für ihn.), fiel ich rücklings aufs Sofa, um nach fünf weiteren Minuten ein zweites Mal ans Telefon gehen zu müssen. Dieses Mal war es Muttern. – Was hat meine Familie bloß für ein seltsames Bedürfnis, ständig mitten in der Nacht mit mir sprechen zu wollen?

Sylvester sollte eigentlich bei meinem Bruder stattfinden, aber da ich ja nun ezwas unpässlich bin und Männe auch die ersten Krankheitsymptome zeigt, fällt das wohl flach. Ich hoffe nur, dass ich am 2. Januar wieder fit bin, da ich am WE zur Stadtkatze und ihrer FF an die Ostsee fahren will, bevor die beiden sich für immer nach Leipzsch aufmachen. Drücken wir die Daumen, dass das noch klappt.

Für 2015 nehme ich mir nichts vor – vorsatztechnisch meine ich. Das hat bis jetzt eh nie geklappt, die neuen Jahre waren seit meinem Abitur immer scheiße, egal wie sehr ich mich bemüht und gehofft habe. Deswegen schenke ich mir bereits seit ein paar Sylvestern diesen selbstbetrügerischen Schrott und nehme es, wie’s kommt. Kann man sowieso nichts dran ändern, nur aushalten.

Im diesen Sinne: Man sieht sich im nächsten Jahr.

Eene gode Rutsch!

Advertisements

Über AnGarasu

Ich (E30) bin gelernte Pixelschubse für Printmedien und gleichzeitig Bastelqueen. Beides unter einen Hut zu bringen fällt mir manchmal schwer, da mich die ganzen freilaufenden Irren in meinem Leben echt wahnsinnig machen. Als Selbsttherapie schreibe ich deswegen die skurrilsten Geschichten in "Devil Inside" und do-it-yourselfe ziemlich grobmotorisch zum emotionalen Ausgleich in der "Bastelhölle". Das nenne ich Multi-Tasking – live und in Farbe … Zeige alle Beiträge von AnGarasu

Dein Senf hierzu

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: