Next, please!

Nein, nein, keine Angst. Das hier wird kein Beitrag zu Germany’s  Next Topfmodell. Soweit käme das noch! Da müsste ich aber wirklich kräftig im Fieberwahn liegen, um mich für sowas zu interessieren …

Nein, ich will der geneigten Leserschaft kurz eines unserer nächsten beiden Projekte® vorstellen. Und zwar handelt es sich … Was? Wie bitte? Sie wissen nicht, was ein Projekt® ist? Gibt’s doch nicht …
Nun gut, zur Erläuterung: Es mag Sie vielleicht schockieren, aber ich bin kein Mensch, der von Naturaus gut gelaunt ist. Bin ich einfach nicht. Für mich scheint die Sonne eben nicht immer auf mich herab. Man könnte sogar sagen, dass mein essentiell vorherrschendes Gefühl eher als Melancholie zu bezeichnen ist …

STOPP, kein Mitleid jetzt! Unterstehen Sie sich!

Ich mag das nämlich an mir. Schon immer. Nur ab und zu sehne ich mich nach etwas Größerem, auf dass ich mich in vollem Bewusstsein freuen kann. Freude potentiert sich nämlich bei mir entsprechend der Vorlaufzeit und wird daher in noch volleren Zügen genossen als sonst. Deswegen brauche ich jedes Jahr mindestens ein größeres Projekt®, sei es im Garten oder in der Wohnung, das hochkonzentriert und detailgenau geplant werden muss. Und das nächste, welches wir als erstes realisieren wollen, ist: die Terrassenüberdachung.

Manche erinnern sich vielleicht noch daran, dass das letztjährige Projekt® der Bau der Holzterrasse gewesen ist. Leider konnte ich diesen aufgrund eines kleinen Unfalls beim Streichen der 4 Meter 50 langen Bretter, der zur extremen Nervenreizung in meinem linken Oberschenkel führte, nicht wirklich genießen, geschweige denn Männe bei der Bauphase tatkräftig unterstützen. Das führte 2 Wochen lang zu gewissen Spannungen, genauso wie die 5 Tage Regenwetter währenddessen. Das dauerfrequente Gekreische des Nachbarkindes tat sein Übriges. Um es kurz zu machen: Alles in Allem war damit mein dreiwöchiger Jahresurlaub für die Katz gewesen.
Erholung: 0, Genuss: 3, Freude: 2 auf der Zehnerskala trotz diesen herrlichen Gartens:

11. und letzter Schritt: Freue Dich, denn Deine 27 qm Holzdeck sind FERTSCH!! (Naja, fast jedenfalls. Kleine Kleinigkeiten sind noch zu machen, wie überschleifen, 2. Anstrich, Steinbeet beenden, Wasserspiel/Miniteich bauen, aber zum Grillen reicht es allemal.)

Hier noch der ganz alte Halb-Schirm, der total wackelig auf seinem Bein und damit gefährlich für Leib und Leben der Katzen ist.

Deswegen setze ich alle meine Hoffnungen auf zwei neue Projekte®: 1. die Renovierung des Wohnzimmers Mitte Mai während unseres gemeinsamen Jahresurlaubes und 2. den Bau einer Terrassenüberdachung mit faltbarem Stoffdach. Wobei Nummer 2 als erstes kommt. Denn wir wollen ja gerne schon im Frühling beim Frühstücken auf unserer Südterrasse ohne natürlichen Schattenwurf vor der Sonne geschützt sein, nicht wahr?
Wir haben zwar einen 3 Meter breiten Wand-Sonnenschirm, aber der wirft nur suboptimal Schatten dort, wo wir ihn gerne hätten. Den haben wir letztes Jahr nur deswegen übergangsweise gekauft, weil wir noch nicht genau wussten, was für eine Art Überdachung wir eigentlich wirklich wollten und dann auch nicht mehr viel Geld übrig hatten. Immerhin haben wir allein für das 27qm-Holzdeck 1.000 Euronen im Garten versenkt.

Deswegen freue ich mich erstmal auf das hier:

Terrassenüberdachung von "Skanholz"

Terrassenüberdachung von „Skanholz“

Man muss sich nur die Kreuzbrüstung, die Dachplatten und die abgerundeten Kanten wegdenken und stattdessen ein einrollbares Sonnensegel unter den Dachsparren, gerade Kopfbänder und schräg geschnitte Kanten hinzu, in der Größe 4 x 4,50 Meter.

Wir haben schon einen Hersteller für so einen Bausatz gefunden (allerdings in 4 x 3,50 Meter), der dafür 450 Ocken inkl. Versand haben will. Unser Nachbar von hinter dem Sichtschutzzaun kennt allerdings jemanden, der uns angeblich genau diese Überdachnung mit den Rundungen an die Dachsparren sägen kann, wie oben abgebildet. Und das auch angeblich für den gleichen Preis. Das wäre natürlich der Oberhammer! Die Kopfbänder müssen von mir aus auch nicht so schön geschwungen sein, da reichen auch einfache gerade Hölzer. Wir wollen es ja nicht übertreiben …

Jetzt warten wir noch kurz auf Info unseres Nachbarn, ob das wirklich von dem Typen für den Preis gemacht werden kann und auf geht’s in die Projekt®saison 2015.
Der Nachbar will übrigens beim Aufbau helfen. Sehr nett von ihm. Jetzt muss ich nur noch meinen Bruder für einen Tag engagieren, weil ich mir diese Strapazen nämlich nicht antun werde, die schweren Hölzer hin und her zu wuppen.


Wer wissen möchte, welche kleineren Projekte® noch so auf dem diesjährigen Programm stehen, kann gerne einen Blick in die Bastelhölle werfen.

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Über AnGarasu

Ich (E30) bin gelernte Pixelschubse für Printmedien und gleichzeitig Bastelqueen. Beides unter einen Hut zu bringen fällt mir manchmal schwer, da mich die ganzen freilaufenden Irren in meinem Leben echt wahnsinnig machen. Als Selbsttherapie schreibe ich deswegen die skurrilsten Geschichten in "Devil Inside" und do-it-yourselfe ziemlich grobmotorisch zum emotionalen Ausgleich in der "Bastelhölle". Das nenne ich Multi-Tasking – live und in Farbe … Zeige alle Beiträge von AnGarasu

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