Nomen est Omen

Nachdem der Meisterkater gen Himmel gezogen ist und nur noch Die Rote aus der Hölle übrigblieb, haben Männe und ich beschlossen habe ich per Dekret verfügt, dass wir unsere Katzen auf die Anzahl von 3 (in Worten D-R-E-I) aufstocken. Als erstes kam die Schwarze direkt nach Weihnachten zu uns, und nun haben wir seit gestern auch noch einen weiteren Mitbewohner (die spannende Geschichte dazu vertelle ich demnächst).

Da dieser Jüngling derzeit noch ohne Namen ist, suchen Männe und ich auf allen möglichen Wegen nach einem passenden Omen, welches die Richtung vorgibt. Da ich ja eine ziemlich eindrucksvolle Macke habe, was die Namensgebung meiner Tiere angeht (welche mir von meiner Familie und dem Freundeskreis in regelmäßigen Abständen voller Ehrfurcht bestätigt wird), wird es auch dieses Mal etwas schwieriger, den richtigen zu finden.
Für meine Ratten hatte ich dereinst Magenta, Flash, Gordon und Schröder (ja, nach unserem werten Herrn Ex-Kanzler, wegen des glänzend schwarzen Hauptes Fells, obwohl ein Weibchen) ausgewählt und die Katzen, die ich seit meiner Jugend beherberge, hießen/heißen Lukretia (von den Borgias), Azrael (der Todesengel), Deacon (aus Blade), Buffy (The Vampire Slayer – man erkennt den starken Gothic-Faden), Teazy (aka Rumpleteazer aus Cats), Kyra (die Darstellerin aus The Closer), Neko und Yuki (ja, ja, die Narutophase).

Die Schwarze hat sich ihren Namen übrigens quasi selbst gegeben, da sie am dritten Morgen um 4.30 Uhr wie aus dem Nichts hinter dem Sofa hervor und völlig geräuschlos neben mir und der Roten hinterher durch die Terrassentür schoss und mirnichts dirnichts am Ende des Gartens stand, während ich vor Schreck fast einen Herzkasper erlitt.
Da war klar: Die ist ein wiedergeborener Ninja – schnell, lautlos, unsichtbar. Passt.
Japan, ick hör dir immer noch trapsen.

Für den Lüttschen käme derzeit entweder Mao oder King Louie in Frage – so wie der alles außer uns in Grund und Boden faucht. Allerdings müssen wir auch beachten, wie die Nachbarn auf solch gerufene Namen reagieren. Der Mark von hinter uns beömmelt sich nämlich lautstark über die Verballhornungen des Namens Teazy, die wir sehr gerne auch im Garten verwendet haben – Teazel und Teazeler.
Er hatte sogar die Chuzpe, mir das mitten ins Gesicht zu sagen! Dabei hätte er sich vor Lachen einfach still und leise auf dem Boden rollen können – so wie die anderen Nachbarn auch, wenn ich meine Katzen rufe …

Fun Fact: Männe heißt übrigens nicht Mark, da sich seine Mutter bei der Namensfindung ganz praktisch vorgestellt hatte, wie sie oben am Fenster steht und nach ihrem Sohn ruft. Mark. MARK. MARK!!! MAKMAKMAKMAK!!!
Sie wollte nicht wie eine Ente klingen.
Verständlich.

Meine Mutter hatte leider nicht so viel Weitsicht. Sie wählte einen Namen für mich, der wirklich, wirklich … ach, lassen wir das.

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Über AnGarasu

Ich (E30) bin gelernte Pixelschubse für Printmedien und gleichzeitig Bastelqueen. Beides unter einen Hut zu bringen fällt mir manchmal schwer, da mich die ganzen freilaufenden Irren in meinem Leben echt wahnsinnig machen. Als Selbsttherapie schreibe ich deswegen die skurrilsten Geschichten in "Devil Inside" und do-it-yourselfe ziemlich grobmotorisch zum emotionalen Ausgleich in der "Bastelhölle". Das nenne ich Multi-Tasking – live und in Farbe … Zeige alle Beiträge von AnGarasu

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