Archiv der Kategorie: 1-Frau-Unternehmen

Highway to hell

 

Hinweis in eigener Sache:
In der Bastel-Hölle gibt’s neuen Tinnef für Herz und Seele.

 

Bald ist Weihnachten: Also praktisch denken – Särge schenken.

 

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Eine Überdosis Mami

Sprechen wir heute zur Abwechslung mal statt meines ereignisreichen Privatlebens von meinen beruflichen Tätigkeiten. Obwohl offiziell immer noch nicht in Lohn und Brot, habe ich doch nebenberuflich auf selbstständiger Basis tatsächlich einen größeren Auftrag bekommen.

Meine liebste Mami (Sehr guter, aber thematisch absolut entsetzlicher Film, kann ich nur empfehlen … Bitte verzeih, Christina Crawford.) ist nämlich die erste Vorsitzende bei dem Verschönerungsverein meines Heimatdorfes und hat mir – ganz Vitamin-B-like – die Änderung bzw. komplette Erstellung der Vereins-Corporate Designs und aller Werbemaßnahmen zugeschustert. D. h. ich bin gerade schwer beschäftigt, mir entsprechende Layouts aus den Fingern zu saugen und jene innerhalb einer Schiene zum Wiedererkennen umzusetzen. Und nicht nur das, nein, auch die Website wurde von mir neu entworfen. Allerdings habe ich mehr oder weniger erfolgreich abgelehnt, diese auch zu programmieren, denn das erfordert zugegebenermaßen eine ausgebildete Fachkraft, und das bin ich nun wahrlich nicht.
Dennoch habe ich auch so genug zu tun, denn neben dem neuen Imageflyer warten noch verschiedene Plakate, Straßenschilder, Aushänge, Briefbogen und Programmflyer für spezielle Veranstaltungen in B. auf ihre endgültige Fertigung.

An sich ist das ganze keine große Herausforderung, denn gelernt, ist gelernt, aber: Die vier Vorstandsvorsitzenden, inkl. Mami, sind alle Ü60 (und männlich) und damit etwas schwer, sagen wir mal, zu ignorieren erschießen ertragen, denn Halsstarrigkeit ist hier an der Tagesordnung. Nein, nicht mir oder meinen Entwürfen, sondern ihren Kollegen gegenüber, wenn es um die Notwendigkeit von Werbemaßnahmen, deren Menge, Größe und die Zuständigkeit für die Bildbeschaffung geht. (Drei Stunde Besprechung, davon eine halbe mit mir, der Rest ging mit wilden Diskussionen, Streitereien und allgemeinem Unverständnis für die Materie drauf.) Meine Mutter ruft mich deswegen seit Wochen beinahe täglich an und hält mich über jede Änderung auf dem Laufenden und erzählt mir alles drei Mal. Ich zucke inzwischen bei jedem Klingeln des Telefons zusammen und raufe mir innerlich die Haare, wenn ich sehe, dass Mamilein anruft.

Obwohl schon mehrfach von mir gebeten und wiederholt, gibt sie mir die einzelnen Aufträge, Bestellungen, Bestätigungen generell zuerst mündlich durch und nicht, wie von mir verzweifelt gewünscht, schriftlich per Mail. Es ist daraufhin etwas anstrengend sie zu bitten, alles schriftlich zu fixieren, damit ich für den unwahrscheinlichen Fall eines Missverständnisses oder anderer unangenehmer Zwischenfälle (droht wie das Damoklesschwert) etwas in der Hand habe.

Und so werde ich wahrscheinlich in den nächsten Wochen einen langsamen und sehr qualvollen Tod sterben … verursacht durch eine schleichende Überdosis ‚Mami und ihre Vereinskollegen‘.


Des Wahnsinns fette Beute

Er hat wieder zugeschlagen, der Pixelwahnsinn.
Da mein kooperierender Verlag neue Buchformen anbietet, wollte ich auf meiner Website auch das Sortiment erweitern. So kann ich wenigstens nebenbei noch ein paar Euronen verdienen.

Also habe ich ihn den letzten zwei Tagen meine Website überarbeitet: Texte aktualisiert, Bilder bearbeitet und das Sortiment erweitert. Nach insgesamt 24 Arbeitsstunden, diversen Drachenmomenten und großen Dellen in der Tischkante, lade ich das Ganze auf den FTP-Server und klicke mich durch die neuen Seiten. Prima, alles funzt!
Nur die Seite, die mich einen großen Teil meiner Haare und Jugend gekostet hat, wird nicht angezeigt. Aaaaarrrgggghhh! Error 403, Zugriff verboten. Häääääääääh? Wiesoooo? Dabei ist das die schönste Seite, da dort jetzt eine Bildergalerie mit Lightbox 2.04 eingefügt ist. Die beste Seite überhaupt. Mein ganzer Stoholz!

Es ist mittlerweile 20 Uhr und ich sitze schon seit fast 10 Stunden am Rechner. Meine Konzentration ist schon vor Stunden mit meiner Geduld ins Bett gegangen und steht auch nicht wieder auf, um mir zu helfen. Ich probiere alles aus, was mir einfällt, programmiere neu, fluche, trete und schreie. Nichts hilft.
Gegen 21 Uhr schreibe ich einen Hilferuf in das Forum meines Vertrauens. Nachdem ich diverse Vorschläge meines Helfers ausprobiert habe (die leider nicht halfen), gehe ich um 0 Uhr völlig fertig auch ins Bett.

Heute Morgen um 10 Uhr ging’s weiter. Der Helfer meint, es könne an fehlenden Rechten bei Cyberduck liegen und dass ich mal ein Update machen soll. Schreibt aber nicht dazu, wie ich die erkenne bzw. ändern kann. Leider ist das Update nicht mehr mit meinem Tiiiescher 10.4 kompatibel. Wieder ein Drachenmoment!
Also frage ich meinen Freund G**gle und rufe auch gleichzeitig meinen Provider an, der auch keine Ahnung hat, woran das liegen könnte. Eigentlich sollte die Seite funzen; Lightbox – sprich Javascript – wird unterstützt. *gnarf*

Also stürze ich mich auf den Strohhalm mit den Rechten bei Cyberduck. Nach langem Rumprobieren finde ich die richtigen Einstellungen und schiebe alles noch Mal auf den Server. Klicke mich daumenzerquetschend durch die Seite und … Yay!!! Sie funzt!
Es ist der dritte Tag, 12 Uhr mittags. Der Wahnsinn hat mich wieder.


Tatsächlich.

Frühling 2010: Es geht ausnahmsweise mal ein ganz kleines bisschen bergauf: Die Frau von der Messe, die an meinen Gästebüchern interessiert war hat tatsächlich für Morgen Mittag einen Termin mit mir gemacht und will ein Gästebuch für Ihre Hochzeit bestellen. Jaaa, mein weltumspannendes Imperium kann beginnen, ahaaahhaaahaaa!


Kunde droht …

Frühling 2010: … mit Auftrag. Heute habe ich auf der Messe tatsächlich eine Kundin gewonnen! *yipyipyip*


Fertich. – Update

wieder Winter 2010: Da isses. Endlich. Hoffentlich bringt’s was. Am Samstag geht’s los.

Endlich fertich.

So. Jetzt ist auch der dazugehörige Tisch fertig. Habe den „Schleier“ vom Regal wieder abgenommen. War etwas zuviel des Guten. Stattdessen habe ich das Organza um den Tisch drapiert und mit den ausgestanzten Herzen und Angelleine gerafft.

Morgen um 10.00 Uhr geht’s endlich los. *ganzaufgeregtbin*

Voilá.


Gnarf

fast Frühling 2010: So. Gestern hatte ich meinen ersten Arbeitstag bei der PR-Firma im Büro. Eigentlich hatte ich mich ja noch zusätzlich auf eine Vollzeitstelle in diesem Büro beworben, aber leider nicht bekommen. *gnarf* Also bleibt es für diesen Monat bei einem 400-Euro-Job. Nächsten Monat soll es aber auf eine Teilzeitstelle aufgestockt werden, mit 2 Tagen pro Woche. Ist zwar nicht das, was ich mir vorgestellt habe, aber wenigstens bin ich wieder kranken- und sozialverischert. Mal sehen, wie es die nächsten Wochen so läuft.

Die Vorbereitungen für die Messe sind im vollen Gang: Das Holz für das Regal für die Buchpräsentation hat mein Bruder, seines Zeichens Tischlermeister, für mich fertig gesägt und ich hole es heute ab. Dann bauen ich und mein Männe es zusammen, um es dann schon mal zu dekorieren und ein Foto davon zu machen. So kann ich es auf der Messe noch Mal genauso zu dekorieren. *gewusstwie*