Archiv der Kategorie: Kopfspuk

Under where?

Hier etwas für den Soulweepr zur Mittwochenaufmunterung.

Unbedingt bis zuende schauen: So und nicht anders stelle ich mir die Herren Rain und Capt’n bei einem typischen Männerabend vor …


Hirnspuck

Eben den Buchtitel „Die Riesenbirne“ beim Buddenbohm gesehen. Dabei sofort an Kohl gedacht und nicht an das Obst.

 

(Ja, ja, der war echt flach. Spaten gibt’s im Baumarkt …)


Happy All Hallow’s Eve


In bed with DEATH

So, nachdem sich der Frauenschnupfen in eine eitrige Bronchitis mit Aussicht auf Lungenentzündung gewandelt hat, die nun mit Antibiotika und 10 Tagen völliger Arbeitsruhe bekämpft werden muss, bin ich heute wieder halbwegs soweit, wenigstens ein paar verständliche Sätze zu schreiben.

Das Beste an nächtlichen Fieberschüben und parallel einhergehenden Voll-Migräneattacken mit einer 8,5 – 9 auf der Richter-Skala und deswegen versehentlich zu viel eingenommenen Schmerzmitteln ist tatsächlich: das darauffolgende Delirium. (High-Sein will ich das jetzt nicht unbedingt nennen, weil ich keine echte Erfahrung damit in meinem Leben gemacht habe, um das vergleichen zu können. Aber das eine Mal, als ich vor ca. 12 Jahren ein neues Migräne-Medikament ausprobiert habe und danach vier Stunden lang im Bettkarussel fuhr, fühlte sich fast genauso an, nur ohne die Alpträume. Deswegen, wer weiß …?)

Dieses Delirium war jedenfalls echt bizarr. Nicht nur, dass sich TOD neben mir auf dem Bett sitzend manifestierte und mit mir über belangloses Zeug sinnierte, nein, nachdem er sich verabschiedet hatte (Er müsste jetzt aber wirklich wieder los, sein Job warte ja immerhin nicht auf ihn.), kam auch ich ganz langsam wieder runter. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich merkte nämlich, dass ich seit ein paar Sekunden bereits wieder bei vollem Bewusstsein war – soweit das nach solch einem Erlebnis eben möglich ist mit einem Adrenalin-Sturzbach in den Adern – und über diese völlig obskure Wahrnehmungsverschiebung nachdachte, die mich nicht das Leben gekostet hatte, obwohl TOD mich aufgesucht hatte. (Entgegen der vielen bunten Beschreibungen T.P.s in seiner Scheibenwelt sah er etwas anders aus. Unter seiner schwarzen Kapuze war sein Kopf komplett mit schwarzem Glitter überzogen. Sehr stylish der Gute, passte super in mein Schlafzimmer, muss ich schon sagen. Kopf, äh … Hut ab!) Während ich mich also so über den Fashion-Stile des Schnitters wunderte, merkte ich – Und hier schwöre ich Stein und Bein, dass es genauso wirklich wahr!!! Echt,ichschwörbeimzukünftigenGrabemeinaMudda!!! – dass ich zehn Zentimeter über dem Bett schwebte und langsam wieder auf die Matratze zurück sank! Aber erst, als diese unter mir wieder ein paar Zentimeter nachgab, wurde mir vollends bewusst, dass ich wieder normal im Bett lag und einen auf Reagan aus Der Exorzist gemacht haben musste! WAAAAAAHHHHH! Und das mit 120 Kilogramm! *Tilt*


Im längeren Nachhinein merkte ich, dass ich irgendwie überhaupt keine Angst gehabt hatte, jedenfalls keine von der instinktiv-panischen Sorte. Ich fühlte mich nur eine wenig beunruhigt bei dem Gedanken daran, dass TOD ausgerechnet zu mir kommt, um sich ein wenig vom Erntestress Tag ein Tag aus zu erholen und mit mir im Bett gemütlich zu chillen. Hätte er sich noch ’ne Kippe angesteckt, hätte ich ihn sogar vermutlich ohne nachzudenken angeblafft, dass in meiner Wohnung nicht geraucht wird und schon gar nicht im Schlafzimmer, verdammte Axt! Aber er war sehr Sensenmanngentlenman-like, wie es sich eben gehört. Er verabschiedete sich höflich und ging seiner Wege. Panisch wurde ich erst, als ich merkte, dass ich über dem Bett geschwebt hatte.

Danach musste ich dann leider mit eingeschaltetem Licht schlafen. Im Dunkeln war’s mir dann doch zu gruselig …


Geschützt: Symptom #9

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